(Dieser Beitrag enthält Werbung) Powder Puff Krusty und ich durften den PAJ PET Finder testen. Wie ein GPS Tracker für Hunde funktioniert und ob ich ihn weiterempfehlen würde, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

PAJ PET Finder – was ist das genau?

Bevor ich auf die Handhabung und die Funktionen eingehe, erkläre ich kurz und knapp, worum es sich bei dem getesteten Produkt handelt. Der PAJ PET Finder umfasst ein GPS-Gerät, welches an dem Geschirr oder an dem Halsband des Vierbeiners befestigt wird. Es ist eine Sicherheitsmaßnahme für sowohl Hunde als auch Katzen. Ob sie angeleint oder ohne Leine unterwegs sind, im Garten oder in der Natur – Sicherheit kann nie schaden. Das Gerät sendet in Echtzeit (30-Sekunden-Takt) den Standort des Hundes. Zum PET Finder-Set gehört noch das Ortungsportal dazu. Darauf kann man am Laptop, Tablet und natürlich auf dem Smartphone zugreifen. Den Standort sehen Hundehalter praktisch per App auf einer Karte.

Preis:

Hundehalter zahlen einmalig einen Betrag von 49,99 € für das Gerät. Dazu fällt eine monatliche Servicegebühr von 4,99 €, die sich aus der Datenverbindung und dem Finder-Portal ergibt. Die Gebühr ist monatlich kündbar.

Ist der PAJ PET Finder alltagstauglich

Es handelt sich um ein kompaktes circa 5,5 cm x 3 cm großes Gerät, welches sich mit einem beigefügten Gummiband an einem Geschirr befestigen lässt. Zuerst war ich etwas skeptisch, ob das Band auch hält. Bei den ersten Gassi-Runden schaute ich immer nach, ob es nicht abgeht und der GPS-Tracker verloren geht. Doch jetzt nach wochenlanger Praxis muss ich sagen: Die Befestigung hält sicher und ist auch bei Krusty´s Ballspielen und bei der Jagd nach der Frisbeescheibe nie abgegangen. Da es leicht und kompakt ist, stört es Krusty keineswegs. Er ist in keinster Weise in seiner Bewegung eingeschränkt. Der Tracker macht zudem einen robusten Eindruck.

Was passiert, wenn es regnet?

Auch bei Regenwetter haben die Erfinder des Petfinders an ein tolles Feature gedacht: Der PAJ PET Finder ist spritzwassergeschützt. Das heißt, bei Regen ist auf das Gerät immer noch Verlass. Und darauf kann es im Ernstfall auch ankommen: Niemand möchte einen GPS-Tracker, der nicht mehr funktioniert, nur weil es am Tag des Verschwindens geregnet hatte. Bei Regen haben wir das Gerät getestet und es funktioniert einwandfrei. Jedoch hatten wir noch keine Gelegenheit dazu, es beim Schwimmen zu testen. Im Herbst waren wir noch nicht an einem See – fraglich ist auch, ob Krusty in die kalten Fluten springen würde. 😉

PAJ Petfinder
Krusty mit seinem PET Finder in unserem Garten

PAJ PET Finder – Welche Features bietet die App?

Heutzutage gibt es für nahezu alles eine App. Einige Anwendungen sind praktisch, andere weniger. Warum nicht auch eine App, die uns Hundehaltern eine geniale Technik bietet? Das Programm von PAJ vereinfacht nicht nur die Suche, es ist sogar absolut notwendig. Die App ermöglicht es, den genauen Standort übersichtlich auf einer Karte zu sehen. Das macht bei einer Situation, in der der Hund ausbüchst, auch mehr als Sinn. Sein Smartphone hat man immer dabei und so können Hundehalter im Notfall sofort die Route des Hundes verfolgen.

Die App bietet noch weitere Extras, wie zum Beispiel ein Alarm bei folgenden Situationen:

  • schwache Batterie
  • Erschütterung
  • Geschwindigkeitsalarm
  • Bereich betreten/verlassen

Den Alarm kann man je nach Bedarf aktivieren oder deaktivieren. Der letzte Punkt ist praktisch für Hunde, die sich im eigenem Garten aufhalten. Es handelt sich um einen sogenannten „Geo-Zaun“. Auf der Karte können Hundehalter den Garten eingrenzen und wenn der eigene Hund den Bereich verlässt, schrillt der Alarm. Oder wenn man im Park ist und eine kleine Sicherheitszone zusätzlich hinzufügen möchte. Ich für meinen Teil gehöre jedoch zu der Fraktion an, die ihren Hund nie unaufbesichtigt im Garten lässt. Klar, lese ich auch mal entspannt ein Buch, trinke einen Kaffee oder schaue auf mein Handy und Krusty erkundet währenddessen den Garten. Doch er ist immer in meinem Blickfeld. Zumal der Garten nicht zu 100 % ausbüchssicher ist und Krusty zu den Entdeckerhunden gehört. Das würde sich auch mit dem Geo-Zaun nicht ändern, ich glaube das ist schon zu tief in mir verankert.

Hundeblog Powder Puff Krusty
Entspannter Gassi gehen mit einem GPS-Tracker

Plus: In der App habe ich Zugriff auf Statistiken. Eine Grafik zeigt mir an, bei welcher Geschwindigkeit Krusty unterwegs war. Da wir auch mit dem Auto unterwegs waren, hat die Statistik an den entsprechenden Tagen eine Geschwindigkeit von circa 50 km/h angezeigt. Dies könnte sich in dem Worst-Case als äußerst praktisch erweisen. Irrt ein vermisster Hunde umher und wird dabei von Menschen gefunden und per Auto erstmal mitgenommen, ist dies eine wichtige Info für einen Hundehalter. Es kann natürlich auch sein, dass Menschen einen Hund aus einer anderen Motivation heraus mit ins Auto nehmen und dabei den GPS-Tracker nicht sofort sehen. Besonders bei kleinen und zutraulichen Hunden, wie Krusty, besteht die Gefahr, dass er geklaut wird. Daher lasse ich auch nie meinen Hund angeleint vor dem Supermarkt. Die Entfernung in Kilometern, die ein Hund zurücklegt, wird auch übersichtlich in folgenden Zeitphasen aufgelistet:

  • letzte 24 Stunden
  • letzte 7 Tage
  • sowie letzte 30 Tage

Für wen ist der PET Finder geeignet?

Meiner Meinung gibt es keine Eingrenzungen in punto Eignung. Es gibt lediglich Fälle, bei denen ein GPS Tracker besonders Sinn macht. Ich kenne einige Hundehalter, die sehr entspannt sind und sich zu 100 % sicher sind, dass ihr Vierbeiner niemals ausbüchsen oder wegrennen würden. Das ist eine lobenswerte Einschätzung, die auch die Bindung und das Vertrauen des Hundes zu seinem Menschen und andersherum betont. Doch kann man es wirklich zu 100 % behaupten? Das kann ich nicht beurteilen. Es gibt Hunde, die eher dazu tendieren wegzurennen, während andere auch draußen stets die Nähe zum Menschen suchen. Der Ausbüchsfaktor ist zum Beispiel bei

  • Hunden mit ausgeprägtem Jagdtrieb, wie zum Beispiel Podencos, Afghanische Windhunde, Portugiesische Wasserhunde
  • ängstlichen Hunden, die bei Panik die Flucht suchen (zum Beispiel adoptierte Fellnasen, die vorher in einem Tierheim lebten und sich erst an alle Umweltreize gewöhnen müssen)
  • unkastrierten Rüden, die eine läufige Hündin erschnüffelt haben

besonders hoch. (Ausnahmen bestätigen die Regel)

Hundeblog Powder Puff Krusty
Der Petfinder ist leicht am Geschirr zu befestigen

Sicherheit geht vor!

Jeder ist für die Sicherheit seines eigenen Vierbeiners verantwortlich. Leider passieren immer wieder Vorfälle, bei denen Hunde panisch wegrennen und nicht gleich wieder gefunden werden. Daher finde ich, dass ein GPS Tracker für Hunde für fast jeden Hund ein sinnvolle Anschaffung ist. Und das schließt auch nicht Hunde aus, die ausschließlich an der Leine gehalten werden. Besonders kräftige Hunde können sich bei einer ruckartigen Bewegung schnell von der Leine lösen. Wenn Krusty unerwartet losrennt, da er eine Katze oder einen Fuchs sieht, dann wurde ich auch schon ein paar Mal heftig mitgerissen – obwohl der kleine Kerl nur 7 Kilo wiegt! Zum Glück halte ich das Ende der Leine immer fest in der Hand.

Dass Hunde sich von der Leine losreißen, bekomme ich leider immer wieder auf die gleiche Art und Weise mit: Und zwar dann, wenn ich Zettel sehe, die auf einen vermissten Hund aufmerksam machen. Fast auf allen Zetteln steht sowas in der Richtung, wie „ist panisch weggerannt und konnte sich von der Leine losreißen“. Das zeigt, dass ein GPS Tracker parallel zur Leine eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme darstellt.

PAJ Petfinder – Wichtiges Thema

Ich nutze diesen Beitrag auch, um das Thema „Hund entlaufen“ etwas zu beleuchten. Wenn ich über einen vermissten Hund auf Instagram lese oder wenn ich Zettel bei mir sehe, welche die Halter aufgehangen haben, geht es mir jedes Mal sehr nahe. Für mich wäre es eines der schlimmsten Situationen, die ich mir vorstellen kann. Ich könnte kein Auge zumachen, wenn ich nicht wüsste, wo mein Hund gerade ist, ob es ihm gut geht und ob er überhaupt noch lebt. Daher finde ich die Idee, einen GPS Tracker für Hunde zu entwickeln schon mal hervorragend. Und daher habe ich auch in meinem Blogbeitrag etwas ausführlicher über das Thema berichtet.

Natürlich ist der GPS-Tracker kein Freifahrtsschein dafür, jetzt kaum auf seinen unangeleinten, bzw. angeleinten Hund zu achten. Vor Gefahren, wie einer naheliegenden Autobahn oder Diebstahl kann kein Gerät schützen. Doch es gibt wichtige Gewissheit darüber, wo sich der Hund gerade befindet. Und auch wenn ich Gott sei dank noch nie in einer solchen Situation war – mit Sicherheit würde ich alles Erdenkliche dafür tun, um den genauen Standort von Krusty zu erfahren.

PAJ PET Finder – Mein Fazit

Die Handhabung finde ich einfach und die App ist übersichtlich gestaltet. Gut finde ich die zusätzlichen Features, wie zum Beispiel den GEO-Zaun. Man merkt, dass sich die Entwickler Fachkenntnis aufweisen und sich Gedanken gemacht haben, was für einen Hundehalter im Notfall wichtig ist. Dass es monatlich kündbar ist, spricht auch für den PAJ PET Finder. Rundum bin ich zufrieden mit dem Produkt und mir ist ehrlich gesagt nichts eingefallen, was ich zu bemängeln hätte. Außer einer Kleinigkeit, für die ich aber eher mir selbst die Schuld gebe und nicht dem Hersteller:

Bei den ersten Aufladeversuchen habe ich nicht gemerkt, dass der Tracker NICHT rot blinkt und infolgedessen nicht auflädt. Natürlich konnte ich den Tracker dann nicht anschalten. Ich habe mich dann mit meiner Ansprechpartnerin in Verbindung gesetzt und gemeinsam haben wir die Lösung gefunden. Ganz simpel: Ich hätte den Tracker noch fester in das Ladegerät drücken müssen 😉 Die Dame half mir zuverlässig und kompetent bei meinem Problem. Ich würde den Tracker von PAJ weiterempfehlen für alle, die eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme für ihren Hund brauchen.

Den PET Finder von PAJ könnt ihr hier bestellen: PAJ PET Finder